
Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable
Die FAIR-Prinzipien sind mittlerweile eine etablierte Grundlage für den Umgang mit Forschungsdaten. Daten sollen auffinbar (findable), zugänglich (accessible), interoperabel (interoperble) und wiederzuverwenden (re-usable) sein. Auch die DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und weitere Förderrichtlinien berufen sich auf die FAIR Prinzipien.
Praktische Umsetzung der FAIR-Prinzipien in LinkAhead
Obwohl die FAIR-Prinzipien in der Wissenschaft weitgehend anerkannt sind, bleibt ihre praktische Umsetzung oft eine Herausforderung. Genau hier setzt LinkAhead an und ermöglicht ein Datenmanagement, das die FAIR-Prinzipien erfolgreich in der Praxis umsetzt.
Findable
Damit Daten überhaupt nachhaltig genutzt werden können, muss die Auffindbarkeit durch Mensch und Maschine gewährleistet sein. In LinkAhead werden Daten durch eindeutige Metadaten präzise beschrieben. Auch PIDs können zur eindeutigen Identifizierung verwendet werden. Dabei können etablierte Standards wie DataCite oder Schema.org genutzt oder Metadaten flexibel angepasst werden. Dank der intuitiven Suchsprache können die erfassten Daten zudem umfangreich durchsucht werden. Filteroptionen und Vorlagen für wiederkehrende Suchanfragen erleichtern zusätzlich die händische Auffindbarkeit von Daten.
Accessible
Mit LinkAhead behalten Nutzende die vollständige Kontrolle über Ihre Daten. Das System verschiebt keine Daten, sondern belässt sie am ursprünglichen Speicherort. Dank der integrierten Rechteverwaltung können sensible Daten effektiv geschützt werden, wahlweise bei gleichzeitiger Zugänglichkeit von Metadaten. Der Zugriff auf Daten und Metadaten erfolgt bei LinkAhead durch offene, standardisierte Protokolle, Bibliotheken hierzu sind unter der freien AGPL-Lizenz verfügbar sind.
Interoperable
LinkAhead ermöglicht die Interoperabilität von Daten, indem es Informationen aus verschiedenen Quellen integriert bzw. darauf referenziert. Es verbindet Datenerfassungssysteme (z. B. elektronische Laborbücher oder Surveysysteme) mit Software für Analyse, Auswertung und Veröffentlichung (z. B. Repositorien). Dabei kann LinkAhead die Nutzung standardisierter Vokabularien und Ontologien unterstützen, um die Nachnutzbarkeit der Daten zu verbessern.
Re-usable
Dank seines flexiblen Datenmodells ist LinkAhead speziell darauf ausgelegt, sich einfach an neue Forschungsfragen anzupassen. Zudem berücksichtigt LinkAhead die Bedeutung und den Kontext von Datenbeziehungen (Herkunft, Verknüpfungen, Verwendungen). Dadurch ermöglicht es präzise Verweise auf andere (Meta-)Daten und erleichtert so die Wiederverwendbarkeit der Daten.
Um Änderungen an Metadaten nachvollziehbar und transparent zu machen, bietet LinkAhead eine Versionierung der Metadateneinträge. So können alle Anpassungen dokumentiert, Fehler korrigiert und frühere Versionen bei Bedarf wiederhergestellt werden. Das gewährleistet eine langfristige Nutzung der Daten, da Forschende auf die Qualität und Konsistenz der Daten vertrauen können.